Biografie

Fabian Enders

reüssierte als Dirigent in den Bereichen Symphonik und Oper ebenso wie im vokalsymphonischen Repertoire.
Nach ersten Engagements als Kapellmeister und Chordirigent an verschiedenen Opernhäusern wirkt er als Künstlerischer Leiter des Sächsischen Kammerchores, der Mitteldeutschen Virtuosen und der Sächsischen Solistenvereinigung.
Der Dirigent arbeitet regelmäßig mit dem RIAS Kammerchor zusammen. Enders dirigiert Konzerte mit der Staatskapelle Halle, dem Mitteldeutschen Kammerorchester, dem Rundfunkchor Berlin, dem Thomanerchor Leipzig, dem Leipziger Symphonieorchester, den Salzburg Chamber Soloists, der Gächinger Kantorei, dem Bachcollegium Stuttgart, der Kammerphilharmonie Odessa, der Philharmonie Neubrandenburg, der Kammerakademie Halle, dem Leipziger Barockorchester, dem Monteverdi-Chor Hamburg u. a. Bereits während des Studiums dirigierte er das MDR Sinfonieorchester und die Jenaer Philharmonie.
Assistenzen und Einstudierungen führen ihn in Berlin, Wien, Dresden und Salzburg zu Dirigenten und Orchestern wie Sir Simon Rattle (Berliner Philharmoniker), Peter Schreier (Dresdner Kapellsolisten), Iván Fischer (Budapest Festival Orchestra), Robin Ticciati (Deutsches Sinfonie-Orchester Berlin), Yutaka Sado (Tonkünstler-Orchester Österreich), Giovanni Antonini (Il Giardino Armonico), René Jacobs, Gottfried von der Goltz (Freiburger Barockorchester) und Helmuth Rilling.
CD-Einspielungen des Dirigenten, u. a. mit dem Philharmonischen Orchester des Staatstheaters Cottbus, erschienen bei Rondeau Productions, querstand, harmonia mundi. Konzertmitschnitte und Produktionen wurden von Deutschlandfunk Kultur, Österreich 1 (Ö 1), Kulturradio vom rbb, SWR 2 u. a. Rundfunkanstalten ausgestrahlt.
Enders dirigierte beim Bachfest Leipzig, bei den Mendelssohnfesttagen, ist beim MDR-Musiksommer und der Mozartwoche Salzburg zu erleben und wirkte beim Musikfest Erzgebirge sowie der Schumanniade.
Besondere Beachtung fand die Leipziger Erstaufführung von Poulencs „Les mammelles de Tirésias“ unter seiner Leitung sowie seine Konzerte in der Leipziger Thomaskirche: Die Auslegung von Bachs Passionen und Mendelssohns Oratorien „Elias“ und „Paulus“ sowie die vielbeachtete Wiederentdeckung und Weltersteinspielung von Gustav Schrecks spätromantischem Oratorium „Christus, der Auferstandene“ (2016-2018). Steffen Schleiermachers Szenen für Solo, Chor und Orchester „Ich, Thomas Müntzer, Knecht Gottes“ realisierte er mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera als vielbeachtete Uraufführung.

Nach dem Abitur am Berliner Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium studierte er an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig Orchesterdirigieren (Georg Christoph Biller und Christian Kluttig) und schloss als Diplomdirigent für Musiktheater und Konzert ab. Daneben liegen akademische Abschlüsse in den Bereichen Chordirigieren und Kirchenmusik vor. An der Internationalen Mendelssohn-Akademie sowie an der Sommerakademie Mozarteum Salzburg vervollkommnete er seine Studien im Bereich Orchesterdirigieren (Meisterschüler von Kurt Masur und Peter Gülke) und Liedinterpretation (Meisterschüler (daneben Assistent) von Peter Schreier). Er absolvierte Meisterklassen bei Simon Halsey, Helmuth Rilling, Hans-Joachim Rotzsch, Grete Pedersen, Jorma Panula.
Enders ist Stipendiat der Bayreuther Festspiele, der Bachwoche Ansbach und der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg und wurde durch die Internationale Meisterklasse des Rundfunkchores Berlin gefördert (Konzert „Meister von morgen“).